Ganz oder gar nicht.

Fleisch-Ess-Lust fängt beim Tierwohl an.

Überall, stets und in rauen Mengen verfügbar: Fleisch ist längst kein Luxusprodukt mehr.
Als gequältes Industrieprodukt in Plastik geschweißt, identitätslos im Discounterregal verschachert. 

Genuss? Niemals. Tierwohl? Wohl kaum.

Fleisch wächst eben nicht auf dem Baum. Für dieses Lebensmittel stirbt ein Lebewesen.
Und es verdient wieder mehr Respekt. 

Wie? Mit größt möglichster Nachhaltigkeit in seiner Verarbeitung. 

Helft uns, für ein neues Bewusstsein im Umgang mit Fleisch zu werben: 

 “Esst weniger Fleisch und wenn, dann was Gutes!” 

 

Bilder von Adelheid und ihrer Schwester am Rubbenbruchsee in Osnabrück


#adelheiddieangusfärse

Wer ist Adelheid?

Adelheid ist eine 16 Monate alte Angus-Färse aus ökologischer Bio-Aufzucht im nahegelegenen Bissendorf. Heute verbringt sie ihr Leben am wunderschönen Rubbenbruchsee in Osnabrück. Umgeben von Wald und Wiese hält dieser Ort die besten Wildkräuter als Futter und stets frisches Seewasser bereit. 

Adelheid ist unser erstes eigenes Rind. Mit Adelheid wollen wir zeigen, dass Fleisch nunmal nicht am Baum wächst. Es mag für euch zunächst befremdlich erscheinen, dass wir ein Lebewesen Zeit Lebens so liebevoll behandeln um es dann zu schlachten. Und genau darum geht es: Für ein Steak (ein Schnitzel, einen Braten, eine Tube Bärchenwurst) stirbt ein Lebewesen. Das müssen wir uns wieder und wieder Bewusst machen. Ob uns das nichts ausmacht? Und ob! Wir wären Monster wenn nicht. Aber machen wir uns nichts vor: Unser gedankenloser Fleischkonsum hat längst Ausmaße angenommen, die nicht mehr gemeinverträglich sind. Das muss sich ändern.

Keine Marketingfloskel. 

Ja, wir wollen gute Fleischqualität. Aber auf keinen Fall soll es dem Tier Zeit Lebens schlecht ergangen sein. Uns ist Tierwohl eine Herzensangelegenheit. Keine Marketingfloskel. 

Unser langfristiges Ziel: Jedes unserer Steaks kommt von unseren eigenen Rindern. Der Weg dort hin ist lang. Adelheid ist der erste Schritt dort hin. Gemeinsam mit dem Verein "Weidelandschaften e.V." haben wir das Glück diesen ersten Schritt gehen zu dürfen. 

"From nose to tail."

Ein Tier schlachten um nur die Lieblings-Steaks herauszuschneiden? Niemals. Wenn wir ein Tier töten haben wir die Pflicht und die Verantwortung es so ausgiebig wie möglich zu verarbeiten. Nur so kann der Wandel von der "Alles ist stets verfügbar" zurück zur "Wir verwenden was da ist"-Gesellschaft funktionieren.